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Mein Guck-Tipp der Woche: Father Brown, 7. Staffel

Wer von Euch auf das England der 50er Jahre und auf coole Kriminalgeschichten a la Sherlock Holmes steht, der ist bei G. K. Chesterton und seinem Father Braun an der richtigen Adresse. Bei Polyband ist bereits die 7. Staffel der kultigen BBC-Kriminalserie aus Großbritannien auf Deutsch erschienen. Vorab lief sie im deutschen Fernsehen wieder bei ZDFneo.

Auch diesmal ermittelt der katholische Geistliche, umgeben von seinen ebenso neugierigen Hausdamen, auf eigene Faust. Beispielsweise wird schon im ersten Fall der neuen Staffel eine Operndiva ermordet. Lady Felisha und Mrs. McCarthy werden ungewollt in den Fall verwickelt. Doch zusammen mit ihrem Chef kommen sie dem Täter auf die Spur. Die neue Staffel der Kult Comedy Serie beinhaltet wieder zehn Folgen auf DVD. Father Brown ermittelt natürlich wieder in allen Fällen auf Hochtouren. Sehr zum Missfallen von Chiefinspector Mullary, dem Leiter der Polizeiinspektion von Kembleford.

Schauspieler Mark Williams spielt seine Rolle als Father Brown wieder einmal voller Hingabe und mit der nötigen Portion des berühmten britischen Humors. Eine Serie, die ähnlich wie Dr. Who, am besten nie zu Ende gehen sollte.

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Mein Hörtipp der Woche: Fiona Wilder – Maisie, Mord & Meer

Seitdem ich mit 15 und 18 Jahren beides zum ersten Mal leibhaftig zu Gesicht bekommen habe, liebe ich die britische Grafschaft Cornwall und die Forty Shades of Green von Irland.

Da passte es mir natürlich sehr gut ins Konzept, dass Audible Studios eine neue Cosy-Crime Serie, gewürzt mit britischem Humor, auf den Markt gebracht hat, die in Cornwall spielt und in der ein Sänger aus Irland vorkommt. Er spielt allerdings nicht die Hauptrolle in der Serie, sondern die junge Journalistin Maisie Jacobs, die von ihrer Hauptredaktion in London in die cornische Pampa, genauer gesagt, in den malerisch gelegenen kleinen Küstenort Littleport, strafversetzt wurde. In der ersten Folge Eine Leiche zu viel bringt ihre Freundin Sunny sie zunächst mit ihrem alten Ford Fiesta an ihren neuen Wirkungsort.

Dort lernt sie als Erstes ihren alten mürrischen neuen Chef Tom kennen, der, wie sie nun zukünftig auch, Beiträge für die Cornwall Weekly schreibt. Danach trifft sie gemeinsam mit Sunny auf ihre neue Vermieterin Lady Lavinia, die einen wesentlich freundlicheren und lustigeren Eindruck auf sie macht. Am Abend machen sich die beiden Freundinnen auf ins Pirates Nest, den ortsansässigen gut besuchten Pub. Dort können sie einem mäßig guten Songbeitrag des irischen Sängers Patrick lauschen, der, obwohl er eigentlich super schlecht singt, im Ort einen ganzen Fanclub sein Eigen nennen kann. Angeblich, so munkelt man im Ort, soll er mal Mitglied bei Boyzone gewesen sein, bis man ihn dort rausgeschmissen hat. Die beiden Freundinnen schmunzeln gerade über diesen ulkigen Fakt, als plötzlich die Erde zu beben beginnt.

Als Erster gewinnt Pub-Besitzer Noah seine Fassung wieder. Er stürzt nach draußen und schaut nach, ob das, was er vermutet hat, tatsächlich eingetreten ist. Eine riesige, den örtlichenen Friedhof beherbergende, Küstenklippe ist auf den darunterliegenden Strand abgestürzt. Maisie und Sunny schauen sich die Bescherung am darauffolgenden Morgen etwas genauer an. Dabei entdecken sie einen leicht geöffneten Sarg, der mit dem restlichen Friedhof zusammen abgestürzt sein muss. Maisie, die durch ihre zahlreichen Reportagen hartgesotten ist, öffnet den Deckel etwas und schaut nach, ob mit der darin liegenden Leiche alles in Ordnung ist. Denn offensichtlich ist der Tote erst vor Kurzem beerdigt worden.

Als sie den Toten sieht, erschreckt sie etwas. Nicht, weil sie ihn kennt, sondern weil er nicht alleine im Sarg liegt. Er wurde offensichtlich auf jemand anderen drauf gebettet. Als Sunny hinzukommt, bestätigt diese ihr ihren Verdacht. Offenbar sollte der ältere Herr oder die weiter unten im Sarg liegende rothaarige junge Dame unbemerkt entsorgt werden. Der hinzukommende Polizist Ethan Thurney möchte zwar nicht, dass sich die beiden Frauen weiter um die Sache kümmern, aber da kennt er Maisie und Sunny schlecht. Natürlich ist ihrer beider Spürsinn geweckt…

Fiona Wilder hat sich hier einen herrlich kuriosen Plot einfallen lassen, der absolut mitreißend von Nora Jokosha vorgetragen wird. Nicht nur die Kulisse, sondern auch die Typen, die ihr eingefallen sind, sind zum Niederknien gut. Allen voran Maisie und Sunny, aber auch Lady Lavinia und die Polizei von Littleport laden zum Schmunzeln ein. Mir hat diese erste Folge von Maisie, Mord & Meer sehr gut gefallen. Die zweite Folge Dead and Breakfast ist heute erschienen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie genauso gut sein wird wie die Erste. Euch kann ich die Serie auf jeden Fall empfehlen. Hört doch einfach mal rein!

Hörprobe

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Mein Hörtipp der Woche: Oliver Kern: Hirschhornharakiri

Wo wir komödiantisch gesehen gerade in Bayern waren… Der bayrische Autor Oliver Kern hat es mal wieder getan. Er hat sich einen neuen und damit den 3. Fall für seinen kriminalistisch begabten Lebensmittelkontrolleur Berthold Fellinger aus dem Bayerischen Wald ausgedacht. Und dieses Mal ist der Fall wahrlich ungewöhnlich. Denn Fellinger wird selbst des Mordes bezichtigt . Er soll den Jäger Horst Rosenberger nach der 150-Jahr-Feier der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr mithilfe eines Hirschgeweihs erstochen haben.

Fellinger selbst kann sich an nichts erinnern. Denn während der Feier ist der Alkohol in Strömen geflossen. Doch instinktiv weiß er, dass er es nicht gewesen sein kann. Trotz seines Brummschädels hilft er seinem Freund Polizeiinspektor Lechner, den wahren Mörder zu finden. Dabei kommt die Verstrickung Rosenbergers in den illegalen Handel mit Nashorn-Horn zutage. Dieses Horn in Pulverform wird ganz besonders in Asien als Potenzmittel geschätzt. Wie der Zufall es will, taucht ganz plötzlich im Ort eine vietnamesische Dame auf, die behauptet, Rosenberger gekannt zu haben. Nun stellt sich die Frage, ob sie etwas mit dem Tod des Jägers zu tun hat…

Hirschhornharakiri ist erneut eine wunderbar amüsante bayrische Kriminalgroteske, die zudem die Absurdität des kriminellen illegalen Handels in einer globalen Welt wunderbar darzustellen weiß. Mir hat auch dieser 3. Fall des spitzfindigen Lebensmittelkontrolleurs Fellinger sehr gut gefallen. Vor allem der letzte Satz des Hörbuches ist ein wunderbarer Ausblick auf dessen Zukunft. Mehr möchte ich dazu aber nicht verraten. Hört am besten mal selbst rein in dieses Hörbuch aus dem Verlag Random House Audio, das erneut wunderbar humorig von Michael Schwarzmaier vorgetragen wird.

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Mein Hörtipp der Woche: Michael Mittermeier

Ähnlich wie Mario Barth ist mir auch Michael Mittermeier vor über 20 Jahren das erste Mal im TV begegnet. Sein erstes Programm hieß Zapped und war eine Persiflage auf sämtlichen TV – Kram, den es damals gab. Bis zum heutigen Tag bin ich noch immer großer Fan dieses Unikums aus Bayern; und das will für eine Niedersächsin schon viel heißen!

Darum war ich nun auch hocherfreut, als ich im Newsletter von Spaßgesellschaft! (gehört zu Sony Music) die Ankündigung zu seinem neusten Bühnenprogramm auf Tonträger oder als Download gelesen habe. Das Programm trägt den Titel Lucky Punch und hat auf jeden Fall mein Zwerchfell aufs Empfindlichste getroffen. Auch seine Aussage, dass wir in der heutigen Zeit eine Kanzlerin, wie Angela Merkel noch immer brauchen, weil sie sich von niemandem provozieren lässt, kann ich unterschreiben. Das würde ich mir für alle demokratisch denkenden Politiker im Bundestag und in den Landtagen sehr wünschen.

Noch besser wäre es allerdings, wenn wir so wie er einen Superhelden kreieren könnten, der uns von allem Bösen befreit. Der auch mit Pointen um sich schmeißt, so wie Mittermeier das macht. Denn darin ist er bei diesem Programm erneut wieder ein wahrer Meister. Auch alltägliche Dinge, wie das Verhältnis zwischen Mann und Frau und sein ganz besonderes Verhältnis zu seiner Tochter, die gerade in der Vorpubertät ist, weiß er mit viel Witz und Charme darzustellen.

Wenn es dann mal zu Halloween an Eurer Tür klingelt und davor steht ein kleiner Junge im Handarbeitskostüm, der „Süßes oder Saures!“ ruft, dann habt auch Ihr „Häkelman“, den einzig wahren Superhelden der Neuzeit, getroffen. So ist es Mittermeier zum Schluß schließlich auch ergangen. Aber hört am besten selbst rein! Das muss man einfach gehört haben…

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Mein Hörtipp der Woche: Dieter Nuhr

„In den USA wurde ein Komiker zum Präsidenten gewählt, der nicht einmal weiß, dass er Komiker ist.“ Bissig, aber zutreffend – so kenne und mag ich Dieter Nuhr. In seinem soeben bei Wortart auf CD und als Download erschienenen Programm Kein Scherz! lädt er sein Publikum zu einer gemeinsamen Rundreise durch hiesige Befindlichkeiten ein. Er beleuchtet mit viel Leidenschaft die merkwürdige deutsche Sichtweise auf unterschiedliche Identitäten (hetero, homo, bi, schwarz und weiß) und fragt sich zu Recht, wer überhaupt darüber urteilen sollte, wie ein Mensch zu sein hat, außer dem Betreffenden selbst. „Toleranz ist nicht, die Intoleranz der anderen zu akzeptieren.“ Eine wahre Aussage, die ich so uneingeschränkt unterstützen möchte.

Auch, wenn er klar darauf hinweist, dass das Programm ungegendert ist, gefällt es mir sogar als ehemals Forschende im Bereich Gender Mainstreaming. Ihm und mir ist es ebenso in der Tat gemeinsam wurscht, ob das Studentenwerk nun Studierendenwerk oder der AStA nun StudentInnenausschuss heißt – vor allem, weil dort zumeist ohnehin die Frauen das Sagen haben. Zumindest in Hannover war das in meiner Studienzeit so. (Ich habe meinerseits stolze sieben Jahre im STUDENTENwohnheim gewohnt und habe mich dabei niemals diskriminiert gefühlt – außer vielleicht von wohlhabenden Studierenden, die abschätzig auf uns Wohnheimbewohner herab geblickt haben.) Das dürfte den wie selbstverständlich feministisch geprägten Studentinnen von heute möglicherweise anders gehen…

Doch zurück zum Programm Kein Scherz! von Dieter Nuhr. Was viel Respekt vor ihm in mir auslöst, ist, dass er keinesfalls verwundert ist über die vielen Shitstorms, die auf ihn herab gehen. Gottlob kann er sehr gut damit umgehen. Denn mittlerweile ist es ja bei fast jedem so, der etwas zu sagen hat, dass er im Netz dafür anonym kritisiert wird. Irgendwie ist es nur traurig, dass gerade ein Kabarettist für seine durchaus durchdachte bissige Meinung kritisiert wird. Ich dachte früher mal, der Sinn von Kabarett sei, den Finger in die Wunde zu legen, damit sich etwas ändert. Das dürfte auch Dieter Nuhrs Meinung sein. Darum finde ich es großartig, dass er sich durch die Hater nicht beirren lässt.

Mir hat sein Programm jedenfalls sehr gut gefallen und ich kann es jedem nur empfehlen, der gutes Kabarett mag. Dazu gehört im Übrigen auch, dass man erst einmal zuhört, dann darüber nachdenkt und schließlich in angemessener Weise seinen Kommentar dazu abgibt. Auch wenn das heute vor allem hier im Internet gerne mal vergessen wird.

 

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Mein Guck-Tipp der Woche: Pastewka Staffel 10

Achtung! Achtung! An alle Pastewka-Fans unter Euch: Merkt Euch bitte mit Rotstift den 7. Februar 2020 vor. An diesem Tag startet die zehnte Staffel von Pastewka auf Amazon Prime. Und weil es die letzte Staffel sein wird, gibt es auch ein Wiedersehen mit allen Figuren, die jemals in der Serie aufgetaucht sind. Außerdem werden wir gewahr, ob Bastian seine Anne nun endlich heiratet oder nicht. Ich bin jedenfalls gespannt.

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Mein Hörtipp der Woche: Christoph Sieber

Christoph Sieber Mensch bleiben Christoph Sieber gehört zu denen, die eigens gemachte Beobachtungen und daraus gewonnene Erkenntnisse geschickt in wohl durchdachtes, intelligentes Kabarett umwandeln. Dabei wird er gerne mal sarkastisch und hält denjenigen, die alles so hinnehmen, wie es derzeit ist, schonungslos den satirischen Spiegel vor.

Er erzählt zum Beispiel von einem, der im Urlaub auf einer thailändischen Insel pausenlos auf sein Smartphone starrt, um eventuell live und in Farbe mitzubekommen, wie Einbrecher zuhause seine Wohnung leer räumen. Dadurch kann man die Errungenschaften der neuen Technik doch wahrlich in Zweifel ziehen. Eigentlich sollte ein Urlaub doch zum Entspannen da sein.

Doch das kann der 24 Stunden am Tag vernetzte Mensch nicht mehr. Er ist zu abhängig geworden von dem Gerät in seiner Hand. Ein Zustand, den Sieber mit seiner Darstellung anprangert und das zu Recht, wie ich finde. Denn, auch, wenn daheim nichts passiert (was zu 99,9 % der Fall ist) war der Urlaubsaufenthalt für den Mann sinnlos.

Sieber hat noch viele weitere Beispiele für die heute teilweise wirklich bekloppt wirkende Welt im Repertoire. Zweieinhalb Stunden bissiges Kabarett, die sich für mein Empfinden wahrlich gelohnt haben. Das Programm Mensch bleiben ist bei Wortart auf CD und als Download erschienen und wurde Ende 2019 im Theater Die Wühlmäuse in Berlin mitgeschnitten. Da versteht es jemand wahrlich, die Menschen wachzurütteln.

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Mein Guck-Tipp der Woche: Agatha Raisin, Staffel 2

Carsley war ein verschlafenes kleines Nest in den britischen Cotswolds, bis Agatha Raisin dort aufgetaucht ist. Dank der ehemaligen PR Agentin ist es im Ort so richtig spannend geworden. Offensichtlich lag die Verbrechensrate dort immer schon relativ hoch. Aber es hat keinen interessiert. Das ist nun anders. Mit ihrem kriminalistischen Spürsinn fühlt sie jedem so richtig auf den Zahn, der etwas zu verbergen hat und ist der Polizei dabei meist schon um Längen voraus.

Auch dank einiger gewitzter Freunde und ihrer ebenso neugierigen Haushälterin zeigt sie den örtlichen Polizisten oftmals, was eine Harke ist. Manchmal entdeckt sie ein Verbrechen sogar schon, bevor die Polizei überhaupt Wind davon bekommt. Doch kann sie ihren Nachbarn James Lacey damit immer noch nicht von sich überzeugen…

Bereits die Romanvorlage von M. C. Beaton hat mir vor einigen Jahren schon sehr gut gefallen. Was Schauspielerin Ashley Jensen dann jedoch aus ihrer Rollenvorgabe gemacht hat, ist an grandioser, typisch britischer Komik nicht zu übertreffen. Feinsinnig und schlau, dabei öfter mal ins Fettnäpfchen tretend, aber nie abstoßend oder überheblich.

Gäbe es sie tatsächlich, so wäre ich stolz, wenn Agatha Raisin meine Freundin wäre. Mit dieser Frau könnte man Spaß haben. Den meisten Fernsehzuschauern wird es ähnlich gegangen sein. Darum ist nun auch schon die zweite Staffel der Serie mit verfilmten Geschichten rund um die Hobbydetektivin entstanden. Agatha Raisin wird erneut brillant deutsch synchronisiert von Vera Teltz, die mir auch als Hörbuchsprecherin schon des Öfteren aufgefallen ist. Eine Serie, bei der sich das Zuschauen wirklich lohnt.

Auf DVD sind die einzelnen Folgen wieder bei Polyband erschienen und bei Amazon Prime gibt das Ganze auch als Download.

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Mein Hörtipp der Woche: Mario Barth

Podcast Mario BarthKommen wir doch mal zu einem alten Hasen in der Comedyszene. Manchmal ist es für mich kaum zu glauben, aber ich kenne ihn tatsächlich schon seit 20 Jahren. Damals absolvierte er in den Sendungen Nightwash im WDR Fernsehen und Quatsch Comedy Club auf ProSieben regelmäßig seine ersten Auftritte. Mittlerweile füllt er ganze Stadien, wie zum Beispiel das Berliner Olympiastadion. Und es dürfte wohl kaum jemanden in Deutschland geben, der noch nie von seiner Freundin gehört hat.

Richtig! Ich spreche von Mario Barth. Der hat im November 2019 in der Tat noch einmal Neuland betreten. Und zwar nutzt er seit dem 13. November die Welt der Podcasts, um nun auch sein Können als Interviewer unter Beweis zu stellen. Ja, und das macht er gar nicht mal so schlecht, wie ich finde. Zwar hat er das in seiner Sendung „Mario Barth deckt auf“ auf RTL mit nicht prominenten Protagonisten schon des Öfteren unter Beweis gestellt, aber in seinem Podcast „Pommes mit Majo“ kann er sich nun die prominenten Interviewpartner selbst aussuchen.

Da sind tatsächlich einige Sahnestücke dabei. Beispielsweise sein Gespräch mit Promi-Koch Alexander Herrmann oder auch sein Talk mit Komiker-Kollegen Mirco Nontschew. Alle Interviews sind ungekürzt und ungeschnitten. So dass man auch den Menschen hinter dem Star erkennt. Ich freue mich schon auf Marios nächste Interviews. HIER findet Ihr den Link zum Podcastfeed.

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Mein Hörtipp der Woche: Torsten Sträter

Torsten Sträter ist urkomisch und vor Auftritten gerne mal unpünktlich. Also hat er einen Programmtitel daraus gemacht. Der lautet: Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein. Mit diesem Programm war er im vergangenen Jahr durch Deutschland unterwegs. Für all diejenigen, die ihn nicht live erleben konnten, ist das Ganze nun digital oder auf Tonträger erschienen. Dabei erzählt er natürlich von seinem Alltag, seinem Sohn und von seiner Omma.

Es kommen ihm auch interessante Gedanken zum Älterwerden in den Sinn: „Ich bin gerade zwischen Depression aus und erektile Dysfunktion an. Und mein Sohn legt Musik nicht auf meinen Apparat, sondern in die Cloud. In den 80ern hatte ich einmal eine Bekannte, die Lippenstift beim Drogeriemarkt Ihres Vertrauens ge-klaut hat. Aber das war was anderes.“

Aus seiner Sicht wissenswert ist auch, dass er Dieter Nuhr viel zu verdanken hat. Der hat ihn offenbar sehr stark dabei unterstützt, neben dem Poetry Slam, bei dem er einmal angefangen hat, auch das Fernsehen zu seiner zweiten Heimat zu machen. So sieht man ihn fast jeden Monat in der ARD bei „Nuhr im Ersten“. Auch bei Extra 3 im NDR Fernsehen ist er immer wieder als Kommentator gern gesehen. Doch gottlob hat er immer noch Zeit, für eigene Bühnenprogramme auf Selbige zu gehen. Hört doch mal rein:

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