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Mein Hörtipp der Woche: Fiona Wilder – Maisie, Mord & Meer

Seitdem ich mit 15 und 18 Jahren beides zum ersten Mal leibhaftig zu Gesicht bekommen habe, liebe ich die britische Grafschaft Cornwall und die Forty Shades of Green von Irland.

Da passte es mir natürlich sehr gut ins Konzept, dass Audible Studios eine neue Cosy-Crime Serie, gewürzt mit britischem Humor, auf den Markt gebracht hat, die in Cornwall spielt und in der ein Sänger aus Irland vorkommt. Er spielt allerdings nicht die Hauptrolle in der Serie, sondern die junge Journalistin Maisie Jacobs, die von ihrer Hauptredaktion in London in die cornische Pampa, genauer gesagt, in den malerisch gelegenen kleinen Küstenort Littleport, strafversetzt wurde. In der ersten Folge Eine Leiche zu viel bringt ihre Freundin Sunny sie zunächst mit ihrem alten Ford Fiesta an ihren neuen Wirkungsort.

Dort lernt sie als Erstes ihren alten mürrischen neuen Chef Tom kennen, der, wie sie nun zukünftig auch, Beiträge für die Cornwall Weekly schreibt. Danach trifft sie gemeinsam mit Sunny auf ihre neue Vermieterin Lady Lavinia, die einen wesentlich freundlicheren und lustigeren Eindruck auf sie macht. Am Abend machen sich die beiden Freundinnen auf ins Pirates Nest, den ortsansässigen gut besuchten Pub. Dort können sie einem mäßig guten Songbeitrag des irischen Sängers Patrick lauschen, der, obwohl er eigentlich super schlecht singt, im Ort einen ganzen Fanclub sein Eigen nennen kann. Angeblich, so munkelt man im Ort, soll er mal Mitglied bei Boyzone gewesen sein, bis man ihn dort rausgeschmissen hat. Die beiden Freundinnen schmunzeln gerade über diesen ulkigen Fakt, als plötzlich die Erde zu beben beginnt.

Als Erster gewinnt Pub-Besitzer Noah seine Fassung wieder. Er stürzt nach draußen und schaut nach, ob das, was er vermutet hat, tatsächlich eingetreten ist. Eine riesige, den örtlichenen Friedhof beherbergende, Küstenklippe ist auf den darunterliegenden Strand abgestürzt. Maisie und Sunny schauen sich die Bescherung am darauffolgenden Morgen etwas genauer an. Dabei entdecken sie einen leicht geöffneten Sarg, der mit dem restlichen Friedhof zusammen abgestürzt sein muss. Maisie, die durch ihre zahlreichen Reportagen hartgesotten ist, öffnet den Deckel etwas und schaut nach, ob mit der darin liegenden Leiche alles in Ordnung ist. Denn offensichtlich ist der Tote erst vor Kurzem beerdigt worden.

Als sie den Toten sieht, erschreckt sie etwas. Nicht, weil sie ihn kennt, sondern weil er nicht alleine im Sarg liegt. Er wurde offensichtlich auf jemand anderen drauf gebettet. Als Sunny hinzukommt, bestätigt diese ihr ihren Verdacht. Offenbar sollte der ältere Herr oder die weiter unten im Sarg liegende rothaarige junge Dame unbemerkt entsorgt werden. Der hinzukommende Polizist Ethan Thurney möchte zwar nicht, dass sich die beiden Frauen weiter um die Sache kümmern, aber da kennt er Maisie und Sunny schlecht. Natürlich ist ihrer beider Spürsinn geweckt…

Fiona Wilder hat sich hier einen herrlich kuriosen Plot einfallen lassen, der absolut mitreißend von Nora Jokosha vorgetragen wird. Nicht nur die Kulisse, sondern auch die Typen, die ihr eingefallen sind, sind zum Niederknien gut. Allen voran Maisie und Sunny, aber auch Lady Lavinia und die Polizei von Littleport laden zum Schmunzeln ein. Mir hat diese erste Folge von Maisie, Mord & Meer sehr gut gefallen. Die zweite Folge Dead and Breakfast ist heute erschienen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie genauso gut sein wird wie die Erste. Euch kann ich die Serie auf jeden Fall empfehlen. Hört doch einfach mal rein!

Hörprobe

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