Mein Hörtipp der Woche: Jonas Jonasson – Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte

Jonas Jonassons neuester Roman Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte befasst sich diesmal indirekt mit geächteter bildnerischer Kunst und deren Bewahrern während des Dritten Reiches. Vorrangig mit impressionistischen und expressionistischen Gemälden und der Erklärung dafür, warum Adolf Hitler sie aus der Welt schaffen wollte.

Weil Jonasson natürlich nicht Jonasson wäre, wenn er diese ganzen nüchternen Fakten nicht in eine schöne, herrlich skurrile Geschichte verpacken würde, kann man sich als Fan des Kult-Autors aus Schweden erneut auf ein wunderbares neues Buch von ihm freuen.

Die Geschichte handelt vom dunkelhäutigen Kevin, der als kleiner Junge von seinem bösen Stiefvater Victor Alderheim, einem Kunsthändler, von Schweden nach Afrika verschleppt und dort in der kenianischen Savanne einfach seinem Schicksal überlassen wird. Noch bevor wilde Tiere dem Kind etwas antun können, wird es von einem Massai-Medizinmann gefunden, in dessen Dorf gebracht und dort fortan großgezogen.

Warum Kevin als junger Mann zurück nach Schweden geht, welche Rolle die Liebe spielt, was das Ganze mit der geächteten bildnerischen Kunst des Dritten Reiches zu tun hat und wie er es schafft, seinem bereits gealterten Stiefvater einen Denkzettel zu verpassen, das könnt ihr in Jonassons neuestem Werk, als gebundenes Buch erschienen bei C. Bertelsmann, nachlesen oder auch als Hörbuch, erschienen beim Hörverlag, nachhören. Diesmal durfte dafür Shenja Lacher als Vorleser agieren. Eine Rolle, die von ihm bravourös gemeistert wurde.