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Mein Hörtipp der Woche: Julius Fischer – Ich hasse Menschen

Julius Fischer hasst Menschen und schreibt Texte darüber. Nein, im Ernst: Julius Fischer ist mir bekannt geworden als Teil des sogenannten Fuck Hornisschen Orchestras, einer musikalischen Comedy Truppe, die er zusammen mit seinem Kumpel Christian Meyer in Leipzig gegründet hat, und die schon des Öfteren als Begleitband beim NDR Comedy Contest aufgetreten ist.

Aber er kann nicht nur Musik machen, sondern auch richtig gut Alltagsbeobachtungen aufschreiben und zu Comedy umformulieren. Ein echter Poetry Slammer eben. Mit seinem Programm Ich hasse Menschen ist er deutschlandweit unterwegs gewesen. Der Audio Verlag hat aus so einem Auftritt bereits im vergangenen Jahr ein Hörbuch gemacht. Gottseidank ist es mir nun ebenfalls in die Hände gefallen. Und darum schreibe auch ich nun endlich darüber.

Denn Julius kann selbst aus der Beobachtung, dass ein Mann ihm im Zug gegenüber sitzt und Möhren isst, schon eine lustige Geschichte machen. Auch die Tatsache, dass er mit Marc-Uwe-Kling befreundet ist hat mich nicht wirklich gewundert. Was dem einen sein Känguru ist, ist dem anderen sein Hass auf Menschen. Mir hat seine sarkastische Auseinandersetzung mit den ihn umgebenden Widrigkeiten des Alltags sehr gut gefallen. Darum kann ich das Hörbuch aus dem Audio Verlag jedem nur ans Herz legen.

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