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Mein Hörtipp der Woche: Krischan Koch – Mörder mögen keine Matjes

Wenn zwei Jugendliche in Fredenbüll eine ziemlich rampunierte Leiche und ein verwirrtes asiatisches Äffchen in einem angespülten Schiffscontainer finden und die gesamte De-Hidde-Kist-Imbissrunde einen Krankenbesuch in Hamburg macht, dann weiß man, dass man einen Thies Detlefsen-Krimi von Krischan Koch aus dem Audio Verlag auf den Ohren hat. Dieses Mal wieder auf herrlich nordfriesische Art vom Autor selbst gelesen.

Ganz kurz für alle von Euch, die Thies Detlefsen noch nicht kennen. Er ist Polizist, genauer gesagt Polizeiobermeister und Revierleiter in Fredenbüll, einem kleinen fiktiven Ort in Nordfriesland. Gemeinsam mit seiner Kollegin Nicole Stappenbeck hat er mittlerweile sechs Fälle erfolgreich gelöst. Er ist Vater von zwei neunzehnjährigen Zwillingsschwestern. Diese haben die schönen friesischen Namen Telje und Tetje.

Außerdem ist er nach Feierabend Stammgast in dem kleinen, unweit des Hafens gelegenen Imbiss De hidde Kist und gut befreundet mit der Betreiberin Antje. Einige Stammgäste aus dem Imbiss sind ebenfalls bei fast jedem Krimi als Statisten mit dabei. Auch, wenn Verbrechen alles andere als spaßig sind, geht es in den Geschichten immer sehr lustig zu.

In Mörder mögen keine Matjes muss Fredenbülls Polizeiobermeister sich ohne seine versetzungsbedingt abtrünnige Kollegin auf die Suche nach den Mördern eines Privatermittlers machen, der augenscheinlich die im Container gefundene Leiche darstellt. Weil in dem Container auch jede Menge Elektroschrott gefunden wurde, gerät zudem der Schiffseigner in den Verdacht der illegalen Entsorgung in fremden Hoheitsgebieten.

Dass Krischan Kochs nordfriesischer Polizeibeamter auch bei diesem Fall wieder erfolgreich sein wird, hat er nicht nur seinem Spürsinn, sondern auch seiner grandiosen Umgebung zu verdanken. Ich bin bei jedem neuen Fall wieder begeistert über den grandiosen Witz, den die nordfriesischen Originale stets versprühen.

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