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Mein Hörtipp der Woche: Leonie Swann – Gray

Wo wir gerade vom Tatortreiniger sprechen…

Sein Darsteller Bjarne Mädel liest auch gerne Hörbücher ein. Vor allen Dingen dann, wenn sie lustig oder skurril sind. Oder auch beides zusammen. Deswegen wundert es mich nicht, dass er sich für den neuesten Roman von Leonie Swann mit dem Titel Gray entschieden hat. Das ist kein gewöhnlicher Kriminalroman, sondern einer der ganz besonderen Art.

Der eine oder andere Krimiliebhaber denkt sich jetzt vielleicht: Tierische Protagonisten kennen wir doch schon von dieser Autorin. Weit gefehlt, denn diese Geschichte ist dennoch etwas tierisch Neues. Spielten in Frau Swanns ersten beiden Büchern Glennkill und Garou noch sprechende Schafe die Hauptrolle, ist es jetzt ein eigentlich ganz normaler Papagei mit dem Namen Gray. Genauer gesagt, ein Graupapagei, denn der ist bekannt dafür, dass er sehr gelehrig und schlau ist. Obwohl, so ganz normal ist Gray eigentlich dann doch nicht. Denn er rezitiert Songs von Lady Gaga und liebt Erdnüsse. (Obwohl, mein Wellensittich Tweety macht mein Husten nach und liebt Songs von James Blunt. Also ist das für einen Papagei wohl doch normal.)

Zusammen mit seinem neuen Besitzer Dr. Augustus Huff – seines Zeichens Gelehrter an der Universität von Cambridge, wo die ganze Geschichte auch stattfindet – macht er sich auf die Suche nach dem Mörder seines alten Besitzers Elliot Fairbanks, einem als Fassadenkletterer bekannten Studenten. Denn dieser ist aus noch ungeklärter Ursache von einem der Türme des Universitätsgebäudes abgestürzt. Huff glaubt dabei nicht an einen Zufall. Eher an einen Mord. Denn er kannte den Studierenden sehr gut. Dieser war sehr temperamentvoll und zudem oftmals widerspenstig gewesen. Deshalb hatte er sicher auch Feinde gehabt. Zusammen mit Gray macht sich Huff auf die Suche nach Indizien, die ihn auf die Lösung des Falls bringen sollen…

Bjarne Mädel macht sich sogar in der Rolle des Papageis sehr gut. Ich habe ihm jedenfalls bei diesem im Hörverlag erschienenen Hörbuch gerne zugehört. Die Geschichte selbst ist wirklich herrlich verrückt. Welcher Universitätsdozent macht sich schon auf die Suche nach einem Mörder mit einem Papagei auf der Schulter? Solch verrückte Geschichten können jedenfalls nur in Großbritannien passieren. Wie gut, dass die Story dort spielt. Wer sich von Euch auch für Großbritannien, für ungewöhnliche Krimis und für lustige Papageien begeistert, dem sei dieses Hörbuch wärmstens ans Herz gelegt.

Hörprobe

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