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Mein Hörtipp der Woche: Oliver Kern: Hirschhornharakiri

Wo wir komödiantisch gesehen gerade in Bayern waren… Der bayrische Autor Oliver Kern hat es mal wieder getan. Er hat sich einen neuen und damit den 3. Fall für seinen kriminalistisch begabten Lebensmittelkontrolleur Berthold Fellinger aus dem Bayerischen Wald ausgedacht. Und dieses Mal ist der Fall wahrlich ungewöhnlich. Denn Fellinger wird selbst des Mordes bezichtigt . Er soll den Jäger Horst Rosenberger nach der 150-Jahr-Feier der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr mithilfe eines Hirschgeweihs erstochen haben.

Fellinger selbst kann sich an nichts erinnern. Denn während der Feier ist der Alkohol in Strömen geflossen. Doch instinktiv weiß er, dass er es nicht gewesen sein kann. Trotz seines Brummschädels hilft er seinem Freund Polizeiinspektor Lechner, den wahren Mörder zu finden. Dabei kommt die Verstrickung Rosenbergers in den illegalen Handel mit Nashorn-Horn zutage. Dieses Horn in Pulverform wird ganz besonders in Asien als Potenzmittel geschätzt. Wie der Zufall es will, taucht ganz plötzlich im Ort eine vietnamesische Dame auf, die behauptet, Rosenberger gekannt zu haben. Nun stellt sich die Frage, ob sie etwas mit dem Tod des Jägers zu tun hat…

Hirschhornharakiri ist erneut eine wunderbar amüsante bayrische Kriminalgroteske, die zudem die Absurdität des kriminellen illegalen Handels in einer globalen Welt wunderbar darzustellen weiß. Mir hat auch dieser 3. Fall des spitzfindigen Lebensmittelkontrolleurs Fellinger sehr gut gefallen. Vor allem der letzte Satz des Hörbuches ist ein wunderbarer Ausblick auf dessen Zukunft. Mehr möchte ich dazu aber nicht verraten. Hört am besten mal selbst rein in dieses Hörbuch aus dem Verlag Random House Audio, das erneut wunderbar humorig von Michael Schwarzmaier vorgetragen wird.

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