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Mein Lese- und Hörtipp der Woche: Rita Falk – Guglhupf Geschwader


Rita Falk ist mit dem zehnten Eberhoferkrimi (Gratulation zum Jubiläum!) zum Lesen oder auch zum Hören erneut ein grandioses Werk gelungen. Eingelesen wurde das Hörbuch wie immer von Christian Tramitz, den ich schon bei der Bullyparade auf ProSieben im TV kennen- und wahrlich sehr zu schätzen gelernt habe. Ich habe mich darum auch schon oft gefragt, warum er in den Verfilmungen der Krimis seinerseits nicht auch die Rolle des Eberhofer übernommen hat. Zumal er in der ARD bei „Hubert und Staller“ ja auch einen respektablen Polizisten abgibt.

Aber da gibt es bestimmt einige ziemlich plausible Gründe dafür, die die Zuhörer und Zuschauer nicht erfahren sollen. Sei’s drum. Jedenfalls ist es in dieser zehnten Kriminalkomödie mit dem Kultkommissar erst einmal Eberhofers Oma, die den Fall ins Rollen bringt. Und zwar, weil sie unbedingt am Lottospiel teilnehmen muss. Schließlich steht wieder einmal ein neuer Jackpot auf dem Programm. Also geht sie zum Lottootto. Das ist der Kiosk im Ort, wo die meisten Leute ihre Tippscheine abgeben. Der Lottootto heißt eigentlich nicht Otto, sondern Oskar, ist 25 Jahre alt und lebt noch immer mit seiner Mutter Nicole zusammen, die seit Jahren mit ihm gemeinsam den Laden schmeißt.

Tags darauf kreuzt Oskar plötzlich beim Eberhofer auf. Er hat riesige Angst. Einige Schuldeneintreiber waren bei ihm. Als Beweis für ihr ernstes Anliegen haben sie ihm zwei Finger abgehackt. Nun weiß er nicht mehr, was er tun soll. Zumal sie aus seinem Laden Kleinholz machen wollen, wenn er seine Spielschulden nicht begleicht. Denn er ist schon seit Jahren eine echte Spielernatur. Eberhofer überlegt, wie er dem jungen Mann helfen kann und macht sich erst einmal auf den Weg zu seiner Hausbank… Natürlich gibt es auch dieses Mal Tote bei der Geschichte und ebenso neue Erlebnisse mit Eberhofers kleinem Sohn Paul. Mehr aber möchte ich dazu natürlich im Vorfeld nicht verraten.

Nur so viel: Sowohl das im dtv-Verlag erschienene Buch, als auch das bei Der Audio Verlag (DAV) erschienene Hörbuch sind sehr lesens- und hörenswert.

Leseprobe


 

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