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Mein Hörtipp der Woche: Rita Falk – Reh-Ragout-Rendezvous

Im elften Teil der typisch bayerischen Eberhofer Krimis hat es Franz in der von Rita Falk  erdachten Geschichte, die diesmal während der Weihnachtszeit stattfindet, nicht unbedingt leicht. Zum einen hat die Oma keine Lust mehr, sich weiterhin um das Wohlergehen ihrer Familie zu kümmern. Darum hat sie entschieden, den Haushalt Haushalt sein zu lassen und nur noch ihren eigenen Vorlieben nachzugehen. Vor allem in Sachen Kulinarik muss Familie Eberhofer nun erst einmal adäquaten Ersatz suchen.

Zum anderen hat die Susi, also Eberhofers Ehefrau und Mutter des gemeinsamen Sohnes Paul, eine große Chance für sich ergriffen. Ihr Chef, der Bürgermeister von Niederkaltenkirchen, hatte einen Unfall und weilt seitdem im Krankenhaus. Da sie seine Stellvertreterin ist, obliegt ihr nun die Aufgabe, ihn würdig zu vertreten. Das tut sie nun auch und vergisst dabei gerne mal ihre Pflichten als Mutter und Ehefrau.

Als wenn ihm diese Dinge nicht schon genug zu schaffen machen täten, muss der Kommissar sich auch noch um seinen tottraurigen Bruder Leopold kümmern, dessen thailändische Ehefrau es vorgezogen hat, einmal das Weihnachtsfest bei ihren Eltern daheim in Thailand zu verbringen. Darüber hinaus ist ein ortsansässiger Bauer verschwunden, so dass Franz auch noch nach dem suchen muss. Es ist also sehr viel los in Niederkaltenkirchen.

Der Autorin ist mit Reh-Ragout-Rendezvous wieder ein hinreißend authentischer und wunderbar komischer Eberhofer-Kriminalroman gelungen, der nur zu deutlich macht, dass auch alte Leute gebraucht werden. Schauspieler und Stamm-Sprecher Christian Tramitz schafft es auch hier wieder einmal, uns hautnah bei der Geschichte dabei sein zu lassen.

Hörprobe

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