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Mein Hörtipp der Woche: Sebastian Fitzek – Der erste letzte Tag

Sebastian Fitzek – nie hätte ich erwartet, dass sein Name mal in meinen Hörtipps der Woche auftaucht. Denn normalerweise steht der Name des Berliner Bestsellerautors für haarsträubende und unvorhersehbare Thriller. Dieses Mal steht allerdings ganz klar „Kein Thriller“ auf dem Hörbuchcover.

Deutschlands erfolgreichster Thriller-Autor ist nämlich auch während des Lockdowns in der Corona Pandemie kreativ gewesen, hat seinerseits sogar für das Verfassen von Der erste letzte Tag, eines urkomischen Roadtrips in Buch- und Hörbuchform, mal eben das Genre gewechselt und ist somit in die auch für mich relevante Comedy Sparte abgedriftet. Und siehe da: Auch die komischen Zeilen liegen ihm. Womöglich auch gewollt in der heutigen Zeit der Ungewissheit, wo man dringend mal was zum Lachen braucht.

Das Buch ist bei Droemer erschienen. Beim Hörbuch, das vom Argon Verlag produziert wurde, liegt das Hörenswerte daran vermutlich allerdings auch an Vorleser Simon Jäger, der mit seiner Stimme jede gute Geschichte noch um einiges besser macht. So natürlich auch in diesem Fall. Es geht dabei, grob umrissen, um zwei Menschen, die sich einen Mietwagen teilen müssen und dabei eine Menge verrückter Dinge durchleben.

Aber, so viel kann und will ich schon einmal verraten, auch diese Geschichte geht recht unvorhersehbar zu Ende. Umso mehr lohnt es sich, sie von Anfang bis Ende zu lesen oder zu hören. Wenn man sich für das Hörbuch entschieden hat, ist man in gut fünf Stunden am Ende angelangt. Wenn man zu den Lesern gehört, braucht man vielleicht etwas weniger Zeit oder länger.

Mir hat die Geschichte jedenfalls sehr gut gefallen. Diesen Genrewechsel kann Herr Fitzek gerne öfters vollziehen.

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