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Mein Guck-Tipp der Woche: Arbeitsamt als Britcom: „The Job Lot – Das Jobcenter“

Wer einmal Kunde beim Arbeitsamt war, der weiß, dass es nicht gerade schön ist, dort vorstellig werden zu müssen. Erst recht nicht, wenn man aus Krankheitsgründen oder aufgrund von Firmeninsolvenz seinen Job verloren hat. Vieles, was einem dort widerfährt, kann man zumeist nur mit sehr viel Sarkasmus ertragen.

Offensichtlich ist das in Großbritannien genauso. Denn der oft bissig und tief schwarz daher kommende britische Humor ist geradezu prädestiniert dafür, aus diesem Umstand eine witzige und dabei niemals verletzend wirkende Serie zu machen. Ganz nach dem britischen Motto: Don’t hurt, be nice! So ist The Job Lot – Das Jobcenter entstanden.

Im fiktiven englischen Städtchen Brownal in den West Midlands arbeiten neben der neurotischen Amtsleiterin Trisch auch der gutaussehende Jobberater Karl, seine meist misepetrige Kollegin Angela, Betrugsermittler George sowie die beiden Sicherheitsbeamten Jeanette und Paul. Sie alle haben es täglich mit schwierigen, zum Teil kaum vermittelbaren Arbeitslosen zu tun. Dabei kommt es oftmals zu reichlich absurden und irgendwie auch äußerst komischen Begebenheiten.

Beispielsweise, als ein junger Mann versucht, sich arbeitssuchend zu melden, bekommt er von Angela den Hinweis, dass er sich erst für einen Termin registrieren muss. Als er vor ihr stehend sich mit seinem Mobiltelefon für einen Termin bei der Zentrale des Jobcenters anmelden will, klingelt plötzlich ihr Telefon, sie geht ran und teilt dem verdutzten Arbeitssuchenden mit, dass er innerhalb dieses Gebäudes nicht mit dem Handy telefonieren darf.

Auch eine gewisse Abneigung von Angela gegenüber Trisch und deren Vorliebe für Karl, die dieser jedoch nicht wirklich erwidert, sind die gesamte Serie hindurch ein Thema. Insofern menschelt es also auch im Jobcenter. Die gesamte Serie besteht aus drei Staffeln mit jeweils sechs Folgen. Sie alle wurden von Polyband zu einer Dreier-DVD Box zusammengefasst. Wer die Folgen lieber einzeln schaut, der kann sie sich bei Amazon Prime auch in loser Reihenfolge zusammenstellen.

 

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