Mein Hörtipp der Woche: Torsten Sträter

Torsten Sträter ist urkomisch und vor Auftritten gerne mal unpünktlich. Also hat er einen Programmtitel daraus gemacht. Der lautet: Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein. Mit diesem Programm war er im vergangenen Jahr durch Deutschland unterwegs. Für all diejenigen, die ihn nicht live erleben konnten, ist das Ganze nun digital oder auf Tonträger erschienen. Dabei erzählt er natürlich von seinem Alltag, seinem Sohn und von seiner Omma.

Es kommen ihm auch interessante Gedanken zum Älterwerden in den Sinn: „Ich bin gerade zwischen Depression aus und erektile Dysfunktion an. Und mein Sohn legt Musik nicht auf meinen Apparat, sondern in die Cloud. In den 80ern hatte ich einmal eine Bekannte, die Lippenstift beim Drogeriemarkt Ihres Vertrauens ge-klaut hat. Aber das war was anderes.“

Aus seiner Sicht wissenswert ist auch, dass er Dieter Nuhr viel zu verdanken hat. Der hat ihn offenbar sehr stark dabei unterstützt, neben dem Poetry Slam, bei dem er einmal angefangen hat, auch das Fernsehen zu seiner zweiten Heimat zu machen. So sieht man ihn fast jeden Monat in der ARD bei „Nuhr im Ersten“. Auch bei Extra 3 im NDR Fernsehen ist er immer wieder als Kommentator gern gesehen. Doch gottlob hat er immer noch Zeit, für eigene Bühnenprogramme auf Selbige zu gehen. Hört doch mal rein: