Mein Lese- und Hörtipp der Woche: Vince Ebert

Vince Ebert gucke und schätze ich schon seit vielen Jahren. In Deutschland hat es kein anderer so wunderbar geschafft, Wissenschaft und Comedy miteinander zu verbinden, wie er.

Mit knapp 50 Jahren brauchte nun auch er einmal eine Auszeit vom deutschen Alltagstrott, um noch einmal etwas ganz Neues auszuprobieren. Anders, als Hape Kerkeling, hat er nicht die Ruhe auf dem Jakobsweg gesucht, sondern den bunten Trubel am New Yorker Broadway. Kurzerhand ist er zusammen mit seiner Frau Valerie für knapp neun Monate in die USA gezogen.

Eigentlich wollte er sogar ein ganzes Jahr bleiben. Doch dann kam Corona und machte seine Pläne zunichte. Über seine Erlebnisse, Auftritte auf Englisch und Erfahrungen in der Stadt, die niemals schläft hat er ein Buch geschrieben. Das trägt den Titel Broadway statt Jakobsweg – Entschleunigung auf andere Art in New York und ist genauso unterhaltsam geschrieben, wie seine Auftritte sind.

Weil, so wie ich, viele Menschen lieber zuhören, als selber zu lesen, hat der Hörverlag sein von ihm persönlich eingelesenes Buch als Hörbuch auf CD herausgebracht. Auch für andere Comedians und solche, die gerne Comedy genießen, eine schöne Anregung zum Nachmachen.